Direkt zum Inhalt
Anmelden
Noch keinen Account? Hier registrieren

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Artikel: Tabu für Profit gebrochen: Dein Zuchtlachs wird jetzt mit Hühnern gefüttert

Taboo Broken for Profit: Your Farmed Salmon Is Now Being Fed Chicken

Tabu für Profit gebrochen: Dein Zuchtlachs wird jetzt mit Hühnern gefüttert

Lachs ist das Aushängeschild gesunder Ernährung: reich an Omega-3-Fettsäuren, voller Protein und gut für Herz und Gehirn. Doch der Lachs in den Supermarktregalen hat meist wenig mit dem Wildfisch gemeinsam, der einen Fluss hinaufspringt. Mehr als 70 % des Lachses, der heute weltweit gegessen wird, stammt aus Fischfarmen – und das Futter dieser Fische verändert sich rasant.

Huhn im Lachsfutter: Ein Tabu fällt

Laut einem aktuellen Bericht der Financial Times haben Europas größte Lachsproduzenten begonnen, ihre Fische mit Geflügelnebenprodukten zu füttern – Teilen des Huhns, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind, etwa Knochen, Leber und Gehirn. Lerøy, einer der größten Lachszüchter Norwegens, verwendet sie inzwischen in allen seinen Offshore-Anlagen. Grieg Seafood hat Hühnermehl und -öl eingeführt, SalMar testet sie, und Mowi – der weltweit größte Produzent – plant Berichten zufolge, in Norwegen und Schottland nachzuziehen.

Der Grund ist einfach: die Kosten. Der Preis für Fischmehl aus Wildfischen hat sich in zwei Jahren fast verdoppelt, während Geflügelmehl weniger als halb so viel kostet. Und du weißt es sicher: Händler müssen die Inhaltsstoffe des Futters nicht auf der Verpackung angeben. Du hast also keine Möglichkeit herauszufinden, ob dein Lachs mit Huhn gefüttert wurde.

Das größere Problem: Soja, Pflanzenöle und Pestizide

Huhn ist nur das neueste Kapitel. Seit Jahren besteht ein großer Teil des Lachsfutters überhaupt nicht aus Fisch, sondern aus Pflanzen: Soja, Raps, Mais und Weizen. Vieles davon stammt aus Südamerika, wo Soja in riesigen Monokulturen mit intensivem Pestizideinsatz angebaut wird.

Rückstände gelangen über das Futter in den Fisch. Damit Zuchtlachs auf dem Markt bleiben kann, wurden Grenzwerte angepasst: Die EU hat die zulässige Menge bestimmter Pestizide in Fischfutter erhöht, etwa bei Endosulfan. Bei einigen Pestizidrückständen liegen die Grenzwerte für Lachs höher als für Geflügel, Rind- oder Schweinefleisch. Für ein Lebensmittel, das wir gerade deshalb essen, weil es gut für uns sein soll, ist das ein bemerkenswerter Widerspruch.

Dazu kommen die bekannten Umweltprobleme der Lachszucht:

  • Abfälle und nicht gefressenes Futter verschmutzen die Fjorde
  • Seeläuse breiten sich auf Wildbestände aus
  • Entkommene Zuchtfische kreuzen sich mit Wildlachsen
  • Schadstoffe wie PCBs und Dioxine aus dem Futter reichern sich im Fett an

Was bedeutet das also für dein Omega-3?

Das ist der entscheidende Punkt: Lachse produzieren selbst keine großen Mengen EPA und DHA. In freier Natur nehmen sie diese über ihre Nahrung auf – Algen und kleine Fische. Wenn ein Zuchtlachs stattdessen mit Soja, Rapsöl und Hühnerfett gefüttert wird, sinkt sein EPA- und DHA-Gehalt, während der Omega-6-Anteil steigt.

Damit ist Fischöl aus Zuchtlachs aus zwei Gründen fragwürdig:

  1. Weniger von dem, wofür du es eigentlich nimmst – EPA und DHA.
  2. Mehr von dem, was du nicht willst – Rückstände aus Futter und Zucht.

Warum nachhaltig gefangener Wildfisch den Unterschied macht

Wildfische fressen, was die Natur vorgesehen hat. Ihr Omega-3-Profil stammt aus der natürlichen Nahrungskette und nicht aus einem Futtersack. Doch wie sie gefangen werden, ist genauso wichtig. Überfischung ist eine der größten Bedrohungen für unsere Meere – Wildfang ist nur dann eine gute Wahl, wenn die Bestände streng kontrolliert und nachhaltig bewirtschaftet werden.

Genau dafür steht das MSC-Siegel (Marine Stewardship Council). Es wird nur an Fischereien vergeben, die von unabhängigen Experten anhand von drei Prinzipien geprüft wurden:

  1. Nachhaltige Fischbestände – es wird nur so viel gefangen, wie sich der Bestand erholen kann.
  2. Minimale Auswirkungen auf die Umwelt – geringer Beifang, geschützte Lebensräume.
  3. Wirksames Management – klare Regeln, Durchsetzung und Anpassung an neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Außerdem wird die Lieferkette lückenlos vom Boot bis zur Kapsel zurückverfolgt.

Deshalb wird Superior Omega 3 aus MSC-zertifiziertem wildem Alaska-Seelachs hergestellt – nicht aus Lachs und nicht aus Zuchtfisch:

  • Wildfang statt Zucht – kein Sojafutter, keine Geflügelnebenprodukte, keine Antibiotika aus der Aquakultur.
  • MSC-zertifiziert – unabhängig geprüfte, nachhaltige Fischerei mit rückverfolgbarer Lieferkette.
  • Alaska – eine der am strengsten regulierten Fischereiregionen der Welt; nachhaltige Bewirtschaftung ist sogar in der Verfassung des Bundesstaats festgeschrieben.
  • Hochkonzentriert – 2000 mg Fischöl pro Portion mit 800 mg EPA und 400 mg DHA in natürlicher Triglyceridform. Auf diese Werte kommt es an – nicht nur auf die Menge an „Fischöl“.

EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA ein.

Fazit: Dreh die Flasche um

Lachs ist nicht gleich Lachs – und Fischöl ist auch nicht gleich Fischöl. Bevor du dein nächstes Omega-3-Präparat kaufst, stell dir drei Fragen:

  1. Woher stammt der Fisch? Aus Wildfang oder Zucht?
  2. Ist die Fischerei unabhängig zertifiziert? Achte auf das blaue MSC-Siegel.
  3. Wie viel EPA und DHA ist wirklich enthalten – und nicht nur „Fischöl“?

Dein Körper verdient Omega-3 aus dem Meer und nicht aus einem Futtersack – und das Meer verdient eine Fischerei, die auch morgen noch Fische übrig lässt.

👉 Entdecke Superior Omega 3

Quelle zum Lachsfutter: Financial Times, „Farmed salmon now being raised on chicken“.